Hilfe in Notfällen

Wenn Sie selbst in eine Notsituation geraten, sollten Sie zuerst auf offenkundige körperliche und medizinische Bedürfnisse achten. Zögern Sie nicht, über den europaweiten Notruf 112 den Rettungsdienst oder Notarzt zu rufen.

Wenn Sie bedroht werden oder Opfer einer Straftat wurden, wenden Sie sich bitte auch an die Polizei. Die Rufnummer des Polizei-Notrufs lautet 110.

Im Falle eines Brandes rufen Sie die Feuerwehr über die 112.

Machen Sie den Einsatzkräften gegenüber deutlich, wenn Sie eine starke psychische Belastung bei sich oder anderen beteiligten Personen wahrnehmen, und bitten Sie um entsprechende Hilfe. Gerne können Sie ausdrücklich darum bitten, dass die Notfallseelsorge alarmiert wird.

Dies gilt auch, wenn Sie als Augenzeuge oder Ersthelfer an einer Unfallstelle sind.

Es ist psychologisch erwiesen, dass eine schnelle Betreuung und gezielte Gespräche in den ersten Stunden nach einem belastenden Ereignis dabei helfen, die wahrgenommene Belastung zu reduzieren.

Wenn Sie sich in einer allgemeinen schwierigen Situation oder Lebenskrise befinden, kann Ihr örtlicher Seelsorger eine gute Anlaufstelle für Sie sein. Das gilt auch dann, wenn Sie einer anderen Konfession oder keiner christlichen Kirche angehören. 

Bei der Telefonseelsorge erreichen Sie rund um die Uhr geschulte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die Ihr Anliegen ernst nehmen und ein offenes Ohr für Sie haben. Die Telefonseelsorge ist kostenfrei unter den Rufnummern 0800/1110111 und 0800/1110222 zu erreichen.

Die Notfallseelsorge selbst kommt in der Regel nur auf Anforderung einer anderen Hilfsorganisation zum Einsatz.