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Im Jahr 2010 wurde die Notfallseelsorge Heidenheim 49mal zum Einsatz gerufen, vier dieser Einsätze wurden vom Kriseninterventionsdienst des DRK wahrgenommen. Dabei wurden 127 Einsatzstunden geleistet. Diese Zahl deutet wieder auf ein bewegtes Jahr hin und liegt auf dem Niveau des Vorjahres. Bei 25 Einsätzen wurden wir begleitet von Kräften des DRK-Kriseninterventionsdienstes (KID), die sich in dieses Aufgabengebiet einarbeiten. Schwerpunkt war auch in diesem Jahr das Betreuen von Personen nach plötzlichen Todesfällen im häuslichen Bereich sowie die Begleitung der Polizei bei der Überbringung von Todesnachrichten. Wieder forderte auch ein Gewaltverbrechen unseren Einsatz.
Zum Ende des Berichtsjahrs sind nach alters- und stellenbedingten Weggängen sowie zwei Neuzugängen noch 24 Kolleginnen und Kollegen in der Notfallseelsorge aktiv. Ferner arbeiten weiterhin Herr Oberarzt Dr. Bopp als psychiatrischer Berater und Herr Knolmar als unser Ansprechpartner bei der Polizei mit.
Neben der Qualifizierung eines weiteren Kollegen für Führungsaufgaben war der Ausbau der Zusammenarbeit mit dem KID ein zentrales Thema dieses Jahres. Die Begleitung in Einsätzen durch einen Mitarbeiter des KID wurde als hilfreich erfahren. Nach der Einführungsphase der „ersten Generation“ ist ab dem kommenden Jahr nun auch die selbstständige Übernahme von einzelnen Bereitschaftswochen - vor allem in den kritischen Zeiten um Weihnachten, Ostern und in den Sommerferien - geplant. Die vertrauensvolle und qualifizierte Zusammenarbeit führte zu Überlegungen, dies auch in einer organisatorischen Weiterentwicklung des Konzepts der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) im Landkreis zu dokumentieren. Ziel ist es, nach außen als ein Ansprechpartner in Erscheinung zu treten ohne das eigene Profil und die eigene Struktur von NFS und KID zu verwischen. Der Schwerpunkt des KID liegt dabei auf der Schulung und Betreuung von Einsatzkräften, die Kompetenz der NFS in der seelsorgerischen Begleitung von Betroffenen. Darüber hinaus sind aber Einsätze im jeweils anderen Feld bei Bedarf möglich. Entsprechende Papiere wurden vom Sprecherteam mit dem Leiter des KID erarbeitet, von den Kollegen gebilligt und liegen z.Zt. den beiden Dekanen vor.
Die knappe Personaldecke veranlasste uns darüber hinaus zu Überlegungen, ob und wie qualifizierte Nicht-Theologen - wie in anderen Bezirken auch - in der Notfallseelsorge mitarbeiten könnten. Dazu wurde ein Kriterienkatalog erarbeitet und nach Beratung mit den KollegInnen den Dekanen vorgelegt.
Bewährt hat sich die Einführung des Hintergrunddienstes, der viermal in Anspruch genommen wurde und eine Erleichterung darstellt. Nach dem Ausscheiden einer Kollegin ließ sich ein anderer Kollege als einer von dreien auf diese Aufgabe ein.
Unser Dank gilt darüber hinaus allen beteiligten Einsatzkräften, der Feuerwehr, dem DRK, den Notärzten und der Polizei für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit, sowie der Katastrophenschutzbehörde des Landratsamtes und den Mitarbeitern der Leitstelle in Aalen. Ebenso danken wir der Presse für die Unterstützung in der Öffentlichkeitsarbeit.
Die folgenden Statistiken sollen wieder einen Überblick über die Einsätze des vergangenen Jahres geben:
Einsätze in den Monaten des Jahres 2010
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Jan.
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Febr.
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März
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April
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Mai
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Juni
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Juli
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Aug.
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Sept.
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Okt.
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Nov.
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Dez.
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1
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2
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–
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2
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9
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8
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2
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5
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1
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4
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5
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10
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insgesamt: 49
Einsätze nach Tageszeiten:
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Vormittag
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Nachmittag
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Abend
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Nacht
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10
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16
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8
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15
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Einsatzarten (mit Mehrfachnennungen)
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Begleitung bei der Überbringung von Todesnachrichten
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14
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Begleitung von Angehörigen nach Gewaltverbrechen
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1
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Unfälle (Verabschiedung von Toten, Begleitung Un- oder Leichtverletzter, menschliche Unterstützung von Hilfskräften)
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4
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Begleitung von Angehörigen nach plötzlichen Todesfällen (erfolglose Reanimation, Suizid ...)
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29
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Betreuung bei Suiziddrohungen
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-
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Fehlalarmierungen/abgebrochene Einsätze
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-
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Nachbetreuung von Einsatzkräften
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2
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Sonstiges
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4
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Einsatzorte
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Heidenheim (m. Teilorten)
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18
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Niederstotzingen
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-
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Königsbronn
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7
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Hermaringen
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-
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Steinheim
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2
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Sontheim/Br.
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2
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Nattheim
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6
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Herbrechtingen
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3
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Gerstetten
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2
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Dischingen
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2
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Giengen
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6
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Autobahn
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1
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Anfordernde Organisationen
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Notarzt/DRK
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23
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Feuerwehr
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2
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Polizei
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14
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Sonstige (Klinik)
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8
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Karl-Heinz Kocka
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