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Im Jahr 2006 wurde die Notfallseelsorge Heidenheim 32mal zum Einsatz gerufen. Das sind sieben Einsätze weniger als im Vorjahr. Es mag auf den ersten Blick erfreulich klingen, dass die Notfallseelsorger weniger oft in den Einsatz mussten. Die Ernüchterung folgt jedoch sofort, wenn wir in der Statistik einen Blick auf die Einsatzindikationen und den jeweiligen Anforderer werfen. Allein 18mal wurde die Notfallseelsorge Heidenheim von der Polizei angefordert. So oft wie nie zuvor, meist zur Begleitung bei der Überbringung von Todesnachrichten nach tödlichen Verkehrsunfällen. Bundesweit hat die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle leicht abgenommen. Im Landkreis Heidenheim gab es 2006 leider eine Vielzahl von Verkehrsunfällen mit Todesfolge, einige Male sogar mit mehreren Toten. Meist waren es junge Menschen, die dabei den Tod fanden. Die Betreuung von Einsatzkräften, das Überbringen der Todesnachrichten und die Begleitung der betroffenen Angehörigen waren wieder eine Herausforderung für alle eingesetzten Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger. Alle am Einsatzgeschehen dieser Unfälle beteiligten Einsatzkräfte, egal ob Feuerwehr, DRK, Notarzt, Polizei oder Notfallseelsorger, kamen hier an ihre psychischen und physischen Grenzen. Dank der guten Zusammenarbeit der einzelnen Organisationen untereinander konnte hier vieles aufgefangen werden. Verhältnismäßig hoch ist auch die Anzahl der Gewaltverbrechen im Landkreis Heidenheim, bei denen die Notfallseelsorge zum Einsatz gerufen wurde.
Die Aufgabe der Rettungsleitstelle in Heidenheim und deren Eingliederung in die Leitstelle Ostalb verlief für die Notfallseelsorge problemlos. Seit 1. Juli 2006 wird auch die Notfallseelsorge Heidenheim von Aalen aus alarmiert. Einziger Nachteil ist, dass seither der persönliche Kontakt zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Leitstelle fehlt, was von beiden Seiten immer als Bereicherung angesehen wurde.
Am 7. Oktober war die Notfallseelsorge mit in die Katastrophenschutzübung „Albexpress“ eingebunden. Auch bei der Vorbereitung und Nachbesprechung war die Notfallseelsorge integriert. Zwei der Notfallseelsorger haben sich dieses Jahr zum „Leitenden Notfallseelsorger“ ausbilden lassen. Sie und die Sprecher arbeiten zur Zeit an Strukturen, um gerade für Katastrophenfälle gerüstet zu sein.
Zum Ende des Berichtsjahrs sind 26 Kolleginnen und Kollegen in der Notfallseelsorge aktiv. Ferner arbeitet Herr Oberarzt Dr. Bopp weiterhin als psychiatrischer Berater mit. Herr Knol-mar ist unser Ansprechpartner der Polizei, der regelmäßig an unseren Fortbildungsveranstaltungen teilnimmt.
Unser Dank gilt allen beteiligten Einsatzkräften, der Feuerwehr, dem DRK, den Notärzten und der Polizei für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit sowie der Katastrophenschutzbehörde des Landratsamtes und den Mitarbeitern der Leitstelle in Aalen. Ebenso danken wir der Presse für die Unterstützung in der Öffentlichkeitsarbeit.
Die folgenden Statistiken sollen einen Überblick über die Einsätze des vergangenen Jahres geben:
Einsätze in den Monaten des Jahres 2006
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Jan.
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Febr.
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März
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April
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Mai
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Juni
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Juli
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Aug.
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Sept.
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Okt.
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Nov.
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Dez.
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4
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2
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1
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4
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--
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3
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3
|
--
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3
|
4
|
2
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6
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insgesamt: 32
Einsätze nach Wochentagen:
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Sonntag
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Montag
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Dienstag
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Mittwoch
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Donnerstag
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Freitag
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Samstag
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5
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4
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6
|
3
|
5
|
3
|
6
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Einsätze nach Tageszeiten:
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Vormittag
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Nachmittag
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Abend
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Nacht
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7
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7
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10
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8
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Einsatzarten (mit Mehrfachnennungen)
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Begleitung bei der Überbringung von Todesnachrichten
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12
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Begleitung von Angehörigen nach Gewaltverbrechen
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3
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Unfälle (Verabschiedung von Toten, Begleitung Un- oder Leichtverletzter, menschliche Unterstützung von Hilfskräften)
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9
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Begleitung von Angehörigen nach plötzlichen Todesfällen (erfolglose Reanimation, Suizid ...)
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22
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Betreuung bei Suiziddrohungen
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1
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Fehlalarmierungen/abgebrochene Einsätze
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-
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Nachbetreuung von Einsatzkräften
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2
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Allgemeine Betreuung (z.B. Verwirrungszustand)
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1
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Einsatzorte
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Heidenheim (m. Teilorten)
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13
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Niederstotzingen
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1
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Königsbronn
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--
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Hermaringen
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1
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Steinheim
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1
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Sontheim/Br.
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2
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Nattheim
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1
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Herbrechtingen
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5
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Gerstetten
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1
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Dischingen
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2
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Giengen
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5
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Oggenhausen
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--
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Großkuchen
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--
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Autobahn
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--
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Anfordernde Organisationen
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Notarzt/DRK
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10
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Feuerwehr
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2
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Polizei
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18
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Autobahnpolizei
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--
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Leitstellen und NFS aus angrenzenden Landkreisen
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2
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Jürgen Zorn
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